Alles i. O.

Nun bin ich ziemlich nachlässig geworden, mit meiner Blog-erei. Es gibt ja auch nicht viel zu berichten, alles im grünen Bereich.

Das Bestrahlungsfeld ist noch rot, ich schmiere noch immer fleissig, ansonsten keine Beschwerden.

Meine Gespräche mit Onki fehlen mir, muss ich zugeben. Früher wöchentlich, nun sechs Wochen Funkstille, da er ja auch mal in den Ferien weilt, und ich von Haus aus momentan nur noch alle drei Wochen in der Onkologie für die Antikörpertherapie antrabe. Will nicht klagen, da ich weiss, wenn die Arztbesuche wieder zunehmen wird es öha mit mir. Nur, es ist immer unterhaltsam, und ein, zwei fachliche Fragen kommen mir immer in den Sinn.

Habe auch schon wieder – eine halbtechnische – parat für ihn. Wobei, ich schätze mal, dass wird er mir ohne wenn und aber abschmettern.

Habe eine 08/15 Excel Datei erstellt mit den von mir bis anhin verursachten Kosten. Und natürlich wird Onki an mir auch verdienen. Nun dachte ich, ob da was zu machen wäre mit Umsatzbeteiligung? So ein kleines Promille würde mir schon reichen. Der geneigte Leser wird nun richtig rückschliessen – ich bin ordentlich teuer. Gemäss Onki eine der teureren seiner „Kunden“. Da könnte er doch mal was springen lassen? Man darf gespannt sein.

 

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Dieser Beitrag wurde am 25. August 2016 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare

2 Kommentare zu “Alles i. O.

  1. Hallo Krustentierchen,

    Ich schon wieder. (Hoffe es war Dein Ernst, dass Du Dich über Kommentare freust. Andernfalls reicht ein Satz und ich halte mein loses Mundwerk!!!).

    Was ich fragen wollte:

    Du schreibst immer, dass es im Fall von Progress ernst wird. Warum ist das so? (Also mir ist klar, dass Remission gut, Progress schlecht ist, dafür reicht mein Chemo-Brain noch)
    Aber man trifft doch einiges an Leuten, die das Spiel zig mal durch haben: Therapie. Rückgang. Pause. Progress. Therapie. Stillstand. Kurze Pause. Dauertherapie mit Kurz-Unterbrechungen für Urlaub und Co… z.T. über Jahre bis Jahrzehnte. Alle paar Monate bis Jahre wird geheult, geflucht und geschrieen, dann das Mittel gewechselt und weiter geht’s!!!

    Warum erwartest Du, dass es bei Dir anders laufen wird? Liegt es am IBC? An der Anzahl und Größe der vorhandenen Metastasen? Oder an Deinem sonnigen Gemüt?

    Grüße Deine Shrimpy

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    • Hallo Shrimpy, doch, doch, dass habe ich schon ernst gemeint mit den Kommentaren. Nun, mein Onki hat mir klipp und klar gesagt, dass alles andere als die zu erwartende Lebensdauer quasi ein medizinisches Wunder sei. Natürlich würde ich es mit Handkuss nehmen – noch ein paar Jährchen mehr, aber da bin ich ziemlich realistisch. Habe im PetCt die Ableger gesehen, Knochen, Leber, Lynphe, von oben nach unten, von rechts nach links, da gibt es ausser dem Kopf nichts, was nicht blinkt. Was ich auf keine Fall will, ist jahrelang dahinsiechen, arbeitsunfähig, notfalls bettlägrig, nein, dass möchte ich nicht. Ja, ich kenne auch Leute, die über zehn Jahre an der Zitze der medizinischen Behandlung hängen – ich finde diese Leute sehr mutig. Für mich wäre solch ein Leben undenkbar, denn, was habe ich davon? Wenn es mir natürlich gut geht, so wie jetzt, keine Schmerzen usw., dann gerne. Die Zukunft wird es zeigen. Liebe Grüsse, Dein Krustentierchen

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