Ei der Daus

Ich stelle fest, hier lesen doch ein paar Schelme mit.

Voller Freude erzähle ich von meinen langsam Gestalt annehmenden Reiseplänen  – nach Amerika – und flugs kommt der eine oder andere Zeitgenosse und deutet an, welcher Frau ich nun den Mann ausspanne? Nicht, dass es jemand direkt ausgesprochen hätte , nein, aber auf jeden Fall lies man es durchblicken.

Ja, er ist verheiratet, ja, er hat Familie mit drei Kindern, ja, er lebt in einer Beziehung, und ja, es handelt sich um meinen Bruder. Herrschaftseiten!!

Honi soit qui mal y pense.

Vor ziemlich genau einem Jahr ging es los, mit meinem Krustentierchen und mir. Ich darf nicht zu lange daran zurück denken, die unglaubliche Gefühlswelt von damals würde wieder über mich herein brechen, die Angst, die Verzweiflung, das nicht glauben wollen. Im Verdrängen bin ich mittlerweile ziemlich gut.

Und nun ist es schon 12 Monate her seit mein Krustentierchen und ich eine Symbiose eingegangen sind. Ok, nicht ganz freiwillig. Ich wurde nicht gefragt. Aber es ist nun so, und weder ich noch mein Onki, noch sonst jemand kann es ändern. Momentan geht es gut mit uns Zweien, kann ich nicht klagen.

Wie bei allen wichtigen – und auch unwichtigen – Sachen in meinem Leben ist auch mein Krustentierchen mit Musik verbunden. „Der Tanz der Vampire“ läuft rauf und runter, begleitete mich auf meinem ersten Weg vom Hausarzt ins Spital und auch bei meinen ersten Tränen.

„Sie ahnten nicht, dass ich verloren bin, ich glaubte ja noch selbst daran, dass ich gewinn“.

Musik kann er schreiben, und Texte auch, der Steinman.

 

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