Ein Problem weniger

Also, ich muss mir keine Sorgen machen, wie ich noch auf die Schnelle 70 Millionen unters Volk gemischt kriege. Wobei, dieser Aufgabe hätte ich mich gerne gestellt. Frau kann nicht alles haben, stelle ich fest.

Meine Kollegin hat keine Ableger, und die OP gut überstanden, ist auch schon wieder zu Hause. Es ist wunderbar zu sehen, dass es doch auch noch Krustentierchen gibt, die einem nicht von vornherein den ganzen Lebensnerv rauben. Ich hoffe, sie hat die Chance, dass ganze gut zu überstehen, wartet jetzt noch auf den Befund des entnommenen Gewebes.

Anders geht es einem Kollegen, welcher vor kurzem erfahren hat, das er auch betroffen ist. Verständlicherweise ist er am Boden. Während ich bereits ein Jahr Zeit hatte mich daran zu gewöhnen ist er ganz am Anfang. Ja, das ganze ist ein Scheissspiel – das ich verlieren werde.

Manchmal höre ich, dass im asiatischen Raum viel weniger Krustentierchen ihr Unwesen treiben, weil man dort angeblich so viel gesünder lebt. Habe Onki mal darauf angesprochen. Es ist eher so, dass mit grosser Wahrscheinlichkeit sehr viele Krabbler gar nicht bemerkt werden. Wenn irgendwo in der hintersten Ecke von China jemand einen Untermieter hat sind die Chance ja verschwindend gering, dass die betroffene Person mal einen Speedmaster (=Linearbeschleuniger) auch nur aus der der Nähe zu sehen kriegt, geschweige denn eine Bestrahlung als Behandlung erfahren darf.

Egal ob man einen Krabbler hat oder im Lotto nicht gewinnt – „life isn’t fair“ – wusste schon der böse Scar aus „Der König der Löwen“.

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