Archiv | Oktober 2017

Täuschung

Einmal mehr versuche ich es mit den Weihnachtsliedern. Und es ist alles beim alten – die Tränen laufen. Nichts mit Umkonditionierung meiner Erinnerung. Schon bald zwei Jahre Leben mit Krustentierchen.

Es sind schon Stimmen laut geworden, dass ich wohl ein ziemlich Holzklotz in Sachen Gefühlen bin. Offensichtlich gebe ich zuwenig Ausdruck, wie ich mich mit meinem Krustentiechen fühle. Es ist aber doch eher so, nur weil man mit seinen Gefühlen – gut oder schlecht, spielt keine Rolle – nicht hausieren geht, heisst das nicht unbedingt, dass diese nicht vorhanden sind. Die Leute sehen nur, was sie wollen, oder was man sie sehen lässt. Und das ist gut so.

Eine liebe Kollegin von mir macht momentan eine mehr als schwere Zeit durch. Ich versuche, sie nicht mit Mitleid zu überschütten – das blockiert nur, und niemanden ist damit gehofen – Mitgfühl, ja. Zusammenbrechen geht nicht, aus eigener Erfahrung weiss ich, dann kommt man nicht mehr hoch. Je älter man wird, umso mehr bürdet einem das Leben auf.

Morgen nun geht es los nach Kiev. Einen Reiseführer habe ich gefunden, mit Geldwechsel ist Essig. Also in Kiev gewechselt, oder bei einem Automaten bezogen. Stellt sich noch die Frage, ob man sich einen Flughafentransfer leistet – die feige Variante – oder sich ins Getümmel stürzt und mit den Öffentlichen vom Flughafen in die Stadt zieht. Hierfür wäre es von Vorteil, wenn man ein paar Schriftzeichen kennt. Ich kenne natürlich nicht ein einziges, muss ich zugeben. Es könnte spannend werden, und eine Herausforderung. Sich mit der U-Bahn verfahren, oder ein Taxifahrer, der mit den dummen Touristen zwei Extrarunden in der Stadt dreht. Bin richtig neugierig.

Meine Reisebegleiung meinte, immer wenn sie mit mir unterwegs ist, seien es Airlines, von welchen sie noch nie gehört hat. Aber bis jetzt ist es doch immer gut gegangen – Ziel erreicht. Ich denke mir, so ein Pilot will ja uach grundsätzlich heil ankommen – die Meisten, zumindest.

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Dieser Eintrag wurde am 31. Oktober 2017 veröffentlicht. 2 Kommentare

Flach gelegen

Onki weckt mich. Meine Antiallergikum haben mich wieder in das Reich der Träume geschickt – und Onki weckt mich. Vor der Therapie hatten wir keine Zeit für ein Gespräch, und er wolle nicht, dass ich ohne wieder nach Hause gehe.

Es ist nett, wenn er mit mir plaudern möchte. Ich schüttle ihm die Hand nicht, ich halte sie ihm nur hin, schlapp ohne Ende. Mit der Aufmersamkeitsspanne einer Eintagsfliege höre ich ihm zu. Dies und das, weiss nicht mehr so genau. Wohl aber weiss ich, dass ich ihn fragte, ob er mir einen Kaffee bringen würde? Schicke meine Frage mit dem besten Augenaufschlag, dessen ich fähig bin, auf die Reise. Und Onki trabt los. Als ich ihm nachsehe geht mir durch den Kopf „Hast Du einen Knall, man schickt Onkis nicht Kaffee holen“. Aber er tut es.

Ich frage ihn, wo er mich in ca. einem halben Jahr sieht? Möchte noch nach Afrika. Er meint nicht viel schlechter als jetzt. Das wäre ok als Antwort. Aber natürlich muss er noch hinterher schieben, wenn ich ihn jetzt wegen zwei Jahren gefragt hätte, könne er es nicht mehr so sicher sagen. Schon klar, er denkt so wie ich stets daran, dass es jederzeit Fortschritte – was in meinem Fall ja definitv Rückschritt bedeuten würde – geben kann. Nur, wenn er es sagt wirkt es so viel mehr bedrohlich. Aber egal, ich wollte und will es immer noch, dass er offen und ehrlich zu mir ist.

Nach ein paar Minuten ist er verschwunden und unser Gespräch somit beendet. Der Kaffee ist getrunken, ich warte noch, bis ich mich fahrtüchtig fühle. Die Chemodamen sind immer äusserst nett, ich soll so lange liegen bleiben, wie ich es für gut befinde.

Langsam beginne ich, alte Sachen hervorzukramen. Möchte diese nach dem Besuch von Pripyat dort lassen, und bald, bald geht es los. Bin gespannt.

Immer wieder

ist so eine Reise eine schöne Sache. Dieses mal war es die ewige Stadt. Trotz des herbstlichen Termines war die Stadt ziemlich voll. Habe irgendwie mit nicht ganz so vielen Touris gerechnet. Wahnsinn, wenn man denkt, was die alten Römer an baulichen Kunstwerken geschafft haben. Heute würde vermutlich kein einziger Architekt oder Bauherr ein einstöckiges Einfamilienhaus ohne Comupter hinkriegen. Das Pantheon mit seiner Kuppel steht seit 1700 Jahren oder sogar länger. Was wird von uns noch stehen in 1700 Jahren? Der Eifelturm wird fleissig und regelmässig bepinselt, damit er nicht vor sich hinrostet. Und er ist erst gut 200 Jahre alt.

Natürlich haben wir uns auch die bekannteste aller Bands angesehen – die sixtinische Kapelle. Und wie beim letzten Abendmahl in Mailand muss ich sagen, ich bin wohl ein Kunstbanause. Ja, schön gemalt. Und weiter? Die Kunstkenner mögen mir verzeihen. Das Queueing zum Ausgang lässt jedes Anstehen in Amerikas Disneyland als Abkürzung erscheinen.

Essen war auch lecker, keine Frage.

Kaum zu Hause trabe ich bei meiner Podologien an. Und was sagt sie? „Sie haben da eine Blase“. Ja, war auf einen Städtetrip. Alles klar, sie fragt gar nicht weiter. Sie verwöhnt meine Geher, und so bin ich fit für in zwei Wochen. Dann kommt endlich die Ganzkörperbestrahlung, sprich Pripyat. Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt, auf diese Reise bin ich nun wirklich neugierig.

In ein paar Tagen sitze ich wieder bei Onki. Und dann mal fragen, wo er mich in einem halben Jahr sieht. Afrika wartet. Möchte mit einer Kollegin los ziehen. Sie kennt es schon, und so weiss sie ein wenig, wie es da unten läuft. Irgendwie möchte ich das noch schaffen.

Wie ich das hasse, immer bei Onki vorsprechen und fragen „Schaffe ich das noch?“ Er muss mich noch fit halten, ich will da noch runter. Wehe!!

Reicht doch

Ich räume auf, virtuell. Also, ganz genau die Fotos auf meinem Handy. An die 500 vielleicht. Und weil ich ja dieses Jahr noch hin und wieder unterwegs bin, und so noch ein paar Bilder dazu kommen könnten, dachte ich mir, ich sortiere mal wieder. Ich bin kein Technikfreak. Mein Handy ist mir ein treuer Begleiter. Es gibt hin und wieder versteckte, oder auch schon offene, Kritik am Zustand desselben. Ich finde, es funktioniert wieder prima seit es im oberen viertel mit einem Klebstreifen zusammen gehalten wird. Nur ganz selten muss ich es noch  feste zusammen drücken, da ansonsten das Display in noblen schwarz erstrahlt und ich ein Telefonat schlichtweg nicht beenden kann.  Der Vorgänger wurde von einem Gummiring zusammen gehalten, so  gesehen ist der Klebestreifen für mich schon ein Fortschritt. Und es hat auch gar nicht lange gedauert, bis ich merkte, die ganze Putzerei nützt nichts – der Sprung auf der Rückseite kriege ich so oder so nicht weg.Die Sprünge umkreisen die Kamera fast schon künstlerisch. Ich finde, mein Handy hat Charakter.

Vereinzelt habe ich treue Seelen, die mir zu Beginn meiner Diagnose versprochen haben, für mich da zu sein, solange es noch nötig ist. Das es so lange geht hat damals natürlich niemand gedacht, Onki nicht, die Versprechen abgebenden Personen nicht, und schon gar nicht ich. Jetzt haben sie den Dreck, und ich bin schamlos genug, wenn es denn nötig ist, Versprechen einzufordern. Selber Schuld. Man sollte schon damit rechnen, dass man  sein Wort auch einlösen muss.

Eigentlich kann ich sagen, dass wir es lustig haben. Nach fast zwei Jahren habe ich mich soweit im Griff, dass meine alles beherrschende Angst nicht  gerade jedem ins Gesicht springt. Wenn ich es jetzt endlich, endlich hinkriegen würde, meinen Krabbler als Krankheit anzusehen,nicht mehr und nicht weniger, dann sollte dies doch zu schaffen sein. So viele sind krank, bei Krustentierchen kommt noch Angst dazu. Sogar AIDS hat seinen ersten grossen Schrecken verloren. Mit den heutigen Medis kann man als HIV-positiver Mensch recht gut recht lange leben. Bei Krabblern ist die Medizin – leider – noch nicht soweit.

 

Wie schon immer

Das inflammatorische Mammakarzinom (IBC) ist die letale Form des local fortgeschrittenen Brustkrebses.

Mit diesem Satz beginnt eine Dissertation zur Erlangung von medizinischen Doktorwürden. Das es so ist, weiss ich eigentlich seit Beginn an. Aber was stört mich hier enorm? Dieses kleine, unscheinbare Wort „letale“. Was soviel wie tödlich heisst. Muss man verbal so zuschlagen? Der angehende Arzt hatte beim schreiben dieser Zeilen wohl andere Gedanken als ich im Kopf. Muss er ja, sonst wäre er ein schlechter Arzt.

Ich kämpfe mich durch die gut hundert Seiten, zugegeben, viele überfliege ich nur. Eines kristallisiert sich doch heraus. Meine Halbwertszeit habe ich langsam erreicht – bestenfalls. Sollte ich es tatsächlich nochmals so lange schaffen, darf ich mich ein medizinisches Wunder nennen. Und ich könnte Onki klar machen, dass er so gar keine Ahnung hat von seinem Job, und seine Vorhersagen vorne und hinten nicht eingetreten sind. Mich würde es freuen. Und mittlerweile weiss ich, dass auch er Freude daran hätte,und gut damit leben könnte, wenn ich es länger schaffe als mit grosser Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist.

Hörte vor kurzem etwas, was mich sprachlos werden lässt. Es gibt Länder, in Europa!, bei welchen unheilbare Krankheiten in der Krankenkasse ausgeschlossen werden können. Kommt mir vor, als ob ich meine Blumenvase zu Hause gegen Glasbruch versichere, wenn das Haus jedoch abfackelt nehme ich das Risiko auf mich. Und natürlich kenne ich auch jemanden in dieser Situation. Nun ist es zu spät, keine Versicherung nimmt sie mehr auf.  Langsam wird es eine finanzielle Frage für sie. Ist nicht unbedingt das, was man braucht, wenn man sich schon mit einem Krustentierchen arrangieren muss.

Meine Ganzkörperbestrahlung steht nächstens an. Genauer gesagt mein Trip nach Prypjat. Geschlafen wird in Kiev. Das erste Mal bin ich wirklich darauf  gespannt, was mich erwartet. Das buchen war schon etwas abenteuerlich. Mehr als einmal ist die Internetverbindung abgebrochen, ein gewisser Prozentsatz muss bezahlt werden, erst dann erhält man die Reservationsbestätigung, der Rest wird genau abgezählt cash beim einsteigen in den Bus gewünscht. Das Hotel ist vermutlich schon in Ordnung, erst nach der Buchung habe ich bermerkt, dass es eine Klitschko Behausung  ist. Vermutlich werde ich die in der Sperrzone getragenen Kleider, incl. Schuhe, in Kiev lassen. Ist mir wohler dabei, wenn ich wieder zu Hause bin.

 

 

 

Klären

Sitze bei Onki, und wir plaudern vor uns hin. Dies und das, allgemeines, unterhaltsames. Irgendwann frage ich dann doch mal, wie es aussieht, wieder mal einen Tumormarkertest zu machen? Er schlägt in die gleiche Kerbe ein. Zieht gleich ein Blatt hervor, und kreuzt munter drauf los, was alles getestet werden sollte. Die Tumormarker sind da die kleinste Sache. Die Leber, den Calciumwert, und was weiss ich noch was alles. Und dann meint er noch, es kann gut sein, dass die Tumormarker hoch sind, dies aber gar nichts aussagen muss. Dann wäre halt doch wieder Mal die Röhre gefragt. Ich verweise noch auf das, zugegeben sehr vereinzelte Stechen hinter meinen Augen, und zackig hackt er auch diese Info in seinen Compi. Ich versuche abzuschwächen, es sei ja nur ganz, ganz selten, und ganz, ganz kurz. Nix da, dass müssen wir im Auge behalten. Er will mir doch nicht mit einem Gamma Knife kommen, frage ich? Ja, wenn es sein muss. Man, dazu habe ich nun so gar keine Lust. Er auch nicht. Er muss auch nicht den Kopf dafür herhalten. (Ich habe es schon mal erklärt, hierbei handelt es sich um Strahlentherapiegerät für den Kopf, ziemlich kompliziert, und wird stereotaktische Radiochirugie genannt, einmalig eingesetzt, und bis zu 40 mal höhere Dosis als bei einer herkömmlichen, perkutanen Strahlentherapie).

Onki hat es mir irgendwann gesagt, zum Schluss werden mit grosser Wahrscheinlichkeit Kopfmetastasen komen. Ich atme tief durch, Ruhig, ganz ruhig. Jetzt nur nicht auszucken. Warten auf den Bluttest. Die Nebenwirkungen will ich erst gar nicht wissen. Soweit bin ich schon, zu wissen, dass es keine Behandlung ohne Nebenwirkungen gibt. Ich versuche, diesen unerwünschten Sachen nicht all zu grossen Raum geben. Manchmal schaffe ich das sogar…

Weil ich weiss, dass Onki, vor allem schlechte, Befunde nicht gerne schriftlich weiter gibt, stelle ich mich auf eine Warterei von drei Wochen ein.

Bereits am nächsten Tag klingelt mein Handy, Onkologie. Dass ist nichts ungewöhnliches, war schon öfter der Fall, dass etwas geklärt wurde, etwas mitgeteilt, was auch immer. Als sich Onki persönlich meldet, fällt mir fast mein Handy runter, und ich vom Stuhl. Wie lange dauert es, sich mit einem zwei-silbigen Namen vorzustellen? In dieser Sekunde sehe ich ein Bild vor meinem geistigen Auge, ich im CT, der grüne Laserstrich teilt meinen Kopf zur Vermessung für das Gamma Knife, die Infusion mit Chemo und Methadon ist gesetzt, und wegen den Metastasen auch schon ein Knochen gebrochen! Noch nie hat mich Onki angerufen. Und jetzt, einen Tag nach dem Bluttest habe ich ihn am Draht.

Und wieder, ruhig, ganz ruhig, sage ich mir.

Die Blutwerte seien da. Mein Ruhepuls jagt durch die Decke. Die Tumormarker sind erwartungsgemäss gestiegen, linear, was gut sei, warum weiss ich jetzt auch nicht, muss ich mal nachfragen. Die Leber ist auch ok, alles andere wie zu erwarten. Aber das Calcium sei zu niedrig. Und zu niedriges Calcium war mitschuld an meinen äusserst schmerzhaften Beinkrämpfen, welche mich mitten in der Nacht zum Teil aus dem Bett holten. Onki wird ein Rezept an die Apotheke gleich um die Ecke bei mir faxen, so kann ich mir die Calciumtabletten gleich besorgen.

Es ist wie es zu erwarten war, nicht übertrieben schlecht. Das mein Krustentierchen auf dem Vormarsch ist, wissen wir Beide, Onki und ich.

Das war ja nun ein schönes Beispiel an Hysterie. Muss ich mich besser in den Griff kriegen. Kann ja nicht sein, dass ich schon fast hyperventiliere, bevor ich einen realen Grund dafür kriege, einzig wegen einem Anruf von Onki.

Einmal mehr

… mache ich kleine Stapel für meine Reiseunterlagen. Bald, bald kommt Pripyat. Die Flüge nach Kiew sind gebucht. Nun fehlt noch das Hotel. Und weil ich mich in dieser Stadt so gar nicht auskenne, und auch sonst nicht weiss, wie die Gepflogenheiten sind, versuche ich ein Hotel in der Nähe des Treffpunkts für den Ausflug nach Pripyat zu ergattern. Hierfür muss ich zuerst den Ausflug buchen. Und da gibt es allerlei, mit Geigerzähler, ohne, Besuch des Reaktors 4, oder bis 300m davor, Privattour, oder mit einem Bus. Habe mich mit meiner Reisebgleitung kurz geschlossen, wie sie das sieht. Und wie immer, sie lässt mir freie Hand. Ob sie die Reisewarnung gelesen hätte? Funkstille. Ach, wir ignorieren diese lieber, schlage ich vor, und sie ist einverstanden und lacht. Komplizierte, unentschlossene Leute kann ich in so einem Fall nicht brauchen. Sonst auch nicht.

Vorher kommt noch die ewige Stadt dran. Hier teilen wir die Reisevorbereitungen schön gleichmässig auf, wer Flüge bucht, wer die Unterkunft, und wer für das Program zuständig ist. Wobei, die Programdame muss man von Zeit zu Zeit ein wenig bremsen, sie kennt kein Halten, wenn sie was sehen möchte. Meist ist sie im Stechschritt voraus, und wir mit hängender Zunge hinterher. Muss ja auch nicht sein.

Im Dezember muss es dann wieder ein Weihnachtsmarkt sein, möglichst im Norden, eiskalt, dafür schön mit Schnee, vermutlich Helsiniki.

Einmal mehr habe ich einen ehemaligen Arbeitskollegen getroffen, seit ca. vier Jahren nicht mehr gesehen. Ja, er hätte gehört von mir. Und einmal mehr der bahnbrechende Tip, ich muss positiv denken. Klar, mache ich, und vielen Dank für den Tip. Ich kenne Leute, welche nach dem vierten Tag Regen nicht mehr zu geniesen sind. Wie immer, ich schweige. Auch er meint es nur gut.

Ein Lymphknoten mehr am Hals ist aufgepoppt, wie mein Kollege sagen würde. Tut nicht weh, also nehme ich ihn als Tatsache, und fertig. Hat auch schon Leute gegeben, welche mich fragten, warum ich den Knoten am Hals nicht entfernen lasse. Weil es keinen Sinn macht, einen Knoten entfernen, Narkose und alles andere, was eine OP nach sich zieht, für einen einzigen Knoten. Es gibt da schon ein paar davon, also lassen wir den Hals Hals sein. Die Schilddrüse darf ja auch bleiben wo sie ist. Vermutlich würde ich wie ein Emmentaler aussehen, wenn man mir alle Lymphknoten entfernen würde. Und dann nehmen wir noch die Leber, die Lunge und die Knochen in Angriff, und schon wären die Ableger Geschichte. Mal Onki fragen.

Morgen wird wieder Mal Gift aufgefüllt, und somit auch wieder unterhaltsames Gespräch mit ihm. Schauen wir.