Unglaublich

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich mich hier gedanklich ausgetobt über das Gesundheitswesen in den Ländern im allgemeinen, und im speziellen. Wie es der Zufall will erfahre ich von einem lieben Kollegen, bei welchem erst zwei Monate nach der Krebsoperation weitere Untersuchungen angestellt wurden, und dabei hat man festgestellt, dass er einen sehr aggresive Krebs hat, welcher nun über verhältnismässig lange mit einer Imuntherapie behandelt werden muss.  Ich bin sprachlos! Wie kann man zwei Monate mit einer Untersuchung warten, wenn die Möglichkeit besteht, einen aggresiven Tumor zu haben. Wut überkommt mich, Wut, über Weisskittel, die doch nun wahrlich genug verdienen, auch im Ausland, nehme ich mal an. Die sollen gefälligst ihren Job machen, und zwar innert nützlicher Frist.

Wenn ich Onki von solchen Vorfällen erzähle schüttelt er nur den Kopf. Er hat auch schon mal durchblicken lassen, ob ich wohl ein bisschen übertreibe? Nein! Ich übertreibe nicht. Es ist schlimm genug, da muss ich nichts mehr dazu flunkern.  Ja, für Onki ist das alles unvorstellbar. Für mich auch, weil ich es anders kenne.

Mir schwirrt ein Reiseidee durch den Kopf, nur die Zeit hierfür kann ich irgendwie nicht auftreiben. So arbeiten kann bei der Freizeitgestaltung schon etwas hinderlich sein.

Und wie immer denke ich mir dabei, nicht zu lange warten, frau weiss nie, was sie erwartet.

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