Vorbereiten

Afrika rückt näher, und dies und das muss noch erledigt werden.

Überraschenderweise kein Koffer, sondern eine Tasche muss ich mitnehmen. Irgendwo muss ich das noch auftreiben. Also sparsam mit Kleider. Wenn ich es eine Woche mit dem Motorrad kleidertechnisch schaffe, wird dies auch gehen. Medis, Mückenschutz, Impfpass, medizinische Unterlagen (falls frau in the middle of nowhere zum Arzt müsste!), und dann muss das passen. Flüge sind auch alle gebucht, und es sind deren viele.

Die Übernachtungsmöglichkeiten sind grundsätzlich recht chic, was mich aber mehr stresst, sie sind offen. Teilweise zur Wasserstelle hin, oder oben rum, also unter dem Dach. Das sieht super cool aus, aber kommen da nicht Viecher herein? Löwen & Co. merkt man ja ziemlich schnell und man kann dementsprechend reagieren. Mir graut mehr vor diesen kleine, leisen, schleichenden Viechern. Die Schuhe immer ausschütteln, bevor man rein schlüpft ist ja nun allseits bekannt. Super, und was, wenn ich einen Schuh ausschüttel, und da kommt irgend so einKrabbeltier raus?

Kollegen versuchen mich zu beruhigen. Eine ganz Liebe erzählt, sie hätte sich mal mitten in der Nacht im Bett aufgerichtet, und als sie Richtung Wasser schaut, sieht sie, wie ein Flusspferd den Kopf auf ihrer Veranda, also ganz ganau auf der Veranda ihrer Behausung, liegen hat. Dankeschön, wenn mich das nicht beruhigt, was dann?

Muss noch kurz vorher wieder zur Chemo, und dann kann es los gehen. Mal sehen wie das da unten zu und her geht.

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