Hinterlistig

ist sie, meine Chemo. Die ersten paar Tage wandle ich zufrieden mit mir selber duch das Leben, und zack, mir wird übel, mir ist kalt (bei 24 Grad), mir tun die Knochen weh, ich beginne zu husten, und wo husten ist, ist erbrechen nicht weit. Und so ist es. Raus mit all den leckeren Sachen, die erst vor kurzen rein sind. Wenn ich nicht noch von anderen Nächten her wüsste, dass ich in der Nacht wegen knurrendem Magen aufwache, würde ich die Esserei ein paar Tage sein lassen. Nun, Früchte gehen immer, und so gibt es hier und dort Melonen, Kirschen, Aprikosen, was gerade so rumsteht.

Wien mit meinen Googlemäusen war wunderbar. Googlemäuse deshalb, weil Beide auf jedwelchen Vorschlag meinerseits sich ins Internet vertieften. Würde mal sagen, die  Beiden kommen recht gut vorbereitet, ein Mäusschen hat sogar einen Stadtführer dabei, älter als ich!!! Dîe Blätter doch schon leicht vergilbt, und wenn man beim blättern nicht all zu stürmich war, hat auch alles gehalten. In der Staatsbibliothek wird dieses edle Buch überraschenderweise nicht beschlagnahmt.

Wir essen gut, wir lachen viel, wir laufen rum, wir lassen Kultur auf uns wirken. Putins Besuch macht uns teilweise einen Strich durch die Rechnung, und so müssen wir unsere Wege ein wenig anpassen. Aber es ist wie immer, Wien geht immer.

 

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